Politik Porträt Welt

Ein Schweizer im Ost-Kongo

Leben und Überleben m Krieg“ heißt die Autobiografie von Carlos Schuler, der im Ost-Kongo eine zweite Heimat gefunden hat. Während dreier Kriege hielt der Schweizer dort durch, um die Gorillas vor der Ausrottung durch Wilderer zu schützen. Carlos Schuler berichtet auch über den Kampf um die Bodenschätze. Nach Ende des Ruandakriegs erlebte er, wie Bewaffnete über die nahe Grenze strömten und unbehelligt blieben.

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Frauen Welt

Kinder mit Rebellenblut

Hilfe für Vergewaltigungsopfer und ihre Familien im Ost-Kongo

Eine vergewaltigte Frau bedeutet im Ost-Kongo Schande für die Familie und die Gemeinde. Um Kinder, die durch Vergewaltigung entstehen, will sich deshalb kaum einer kümmern. Hilfsorganisationen versuchen, diesen Kreislauf der Gewalt durch Aufklärung und Familientherapie zu durchbrechen.

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Politik Welt

Ost-Kongo: „saubere Handys“ für ein friedliches Leben

Mit illegalen Einkünften aus Rohstoffverkäufen finanzieren Rebellen im Kongo ihren Terror.

So verkaufen sie Coltan – für die Herstellung von Handykondensatoren. Die katholische Hilfs­organisation missio will dies künftig verhindern. Ein Interview mit ihrem Projektpartner, dem kongolesischen Priester Justin Nkunzi

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Frauen Politik Porträt Welt

Die liberianische Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf

Ellen Johnson Sirleaf hat ihre Autobiografie geschrieben: „Mein Leben für Liberia“. Wenige Tage nach ihrer Geburt, erzählt sie darin, habe ein alter Mann ihre Eltern aufgesucht, um das Neugeborene anzusehen und Glück zu wünschen. Und gesagt: „Dieses Kind wird nach ganz oben kommen.“ Er hatte recht: Das Mädchen wurde die erste Frau in Afrika, die durch eine Wahl das Amt des Staatsoberhauptes erlangte. 2011 erhielt sie den Friedensnobelpreis.

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Politik Welt

Junge Seelen, billige Ware – Kinder im Sextourismus

Das Geschäft der Sex-Mafia mit Kindern blüht weltweit. Beispiel Philippinen

Sextourismus gehört neben Drogen- und Waffenhandel zu den lukrativsten Einkommensquellen im Bereich organisierter Kriminalität. Kinderrechtsorganisationen schätzen, dass jährlich allein aus Europa eine halbe Million Männer als Freier in die Länder der Dritten Welt fliegt. Die jungen Opfer leiden oft ein Leben lang an den Folgen des sexuellen Missbrauchs. Auf den Philippinen arbeiten einheimische Nonnen und ein irischer Pater mit Kindern, die Opfer der Sex-Mafia geworden sind. Doch die Verstrickungen reichen bis nach Europa.

Ausgezeichnet mit dem 1. Medienpreis „Kinderrechte in der einen Welt“ 2010.

Junge Seelen, billige Ware – Kinder im Sextourismus, RBB Kulturradio 18. Januar 2009
Politik Welt

Aidskranke Kinder in Südafrika

Nach wie vor sind die Überlebenschancen gegen HIV gering

Immer noch stecken sich weltweit jedes Jahr rund 700.000 Kinder mit HIV an, die meisten im südlichen Afrika. Dabei könnte mit Medikamenten sowohl die Infektionsrate von Säuglingen drastisch gesenkt als auch die Lebenserwartung infizierter Kinder erhöht werden. Doch es fehlt an gut ausgestatteten medizinischen Einrichtungen ebenso wie an erschwinglichen Medikamenten und an gesellschaftlichen und politischen Maßnahmen zur Vorbeugung.

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