Kommentar Natur/Umwelt Reisen Welt

Barrancos Stierkampf-Trilogie: Reflexion

Einige ganz persönliche Überlegungen zur Zukunft des Stierkampfs

Stier Abtransport ©Rebecca Hillauer

Was gibt es noch zu sagen, nachdem die Kämpfe beendet und die Stiere getötet sind? Eine ganze Menge, falls Sie mich fragen. Ist es wirklich humaner, Stiere statt in der Arena im Schlachthaus zu töten? Was sagt die katholische Kirche? Und warum gibt es Stierkämpfe in den USA?

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5 Stiere in 3 Tagen

Teil 2 meiner Barrancos Stierkampf-Trilogie: Die Kämpfe

Jedes Jahr vom 28. bis 31. August feiert Barrancos ein Volksfest zu Ehren seiner Schutzpatronin, Nossa Senhora da Conceição, Unserer Lieben Frau der Unbefleckten Empfängnis. Die Festivitäten umfassen eine religiöse Messe und Prozession, Musik – und Stierkämpfe.

Ankündigungsplakat an Hauswand ©Rebecca Hillauer
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Barrancos Stierkampf-Trilogie: Einschließung

Bis zum Abend werden die Stiere tagsüber gezielt geschwächt.

Holzkerker ©Rebecca Hillauer

Die Gemeinde Barrancos tötet nicht nur Stiere nach traditioneller Art in der Arena, sie bedient sich auch anderer Rituale, die dem eigentlichen „Kampf“ am Abend vorgelagert sind. Die bereiten den Torreros einen leichteren Sieg und den Tieren zusätzliches Leiden.

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Barrancos Stierkämpfe # Die Morgen

Feierstimmung: Warten auf den Stier, der am Abend sterben wird.

Arena ©Rebecca Hillauer

Sonntagmorgen, 20 vor 8 in Barrancos. Die Leute sind schon früh auf den Beinen für einen weiteren Teil ihres „Stierfestes“, der um 8 Uhr beginnen soll – als Auftakt für die Arena am Abend.

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Zulassung zum Töten

Ein Dorf in Portugal hält am blutigen Stierkampf fest.

Statue im Dorf ©Rebecca Hillauer

Barrancos nahe der spanischen Grenze ist der einzige Ort in Portugal, in dem die Torreros Stieren noch den Todesstoß versetzen dürfen. Das geschieht einmal im Jahr – dieses Wochenende. Mein VW Polo und ich sind vier Stunden gefahren, damit ich es auf Video bannen kann.