Frauen Kultur Natur/Umwelt USA

Arizona: Wiederbelebte Natur und ein jüdischer Friedhof

Natur- und Kulturgeschichte an der mexikanisch-amerikanischen Grenze – und das Engagement einer Frau und eines Universitätsdekans

Mit Hilfe einer uralten Technik, den Gabionen, hat Valer Clark in den letzten vierzig Jahren die Erde wieder fruchtbar gemacht und entlang der Grenze zwischen Sonoma und Arizona einen Naturkorridor geschaffen. Nur ein Katzensprung entfernt liegt der Jüdische Friedhof von Douglas-Bisbee. Der protestantische Dekan der Universität, Abe Villareal, hat maßgeblich zur Restaurierung beigetragen. Wie lokale jüdische Sponsoren.

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Politik USA

Anders als Pittsburgh und Charlie Hebdo

Nach der Geiselnahme in der Synagoge von Colleyville, Texas

Am 15. Januar 2022 nahm in der Synagoge der Congregation Beth Israel ein Muslim aus Großbritannien vier Gemeindemitglieder als Geiseln. Zum Schluss rettete sie die eigene Geistesgegenwart. Welche Konsequenzen hat die Gemeinde aus dem Vorfall gezogen? Fühlen die damaligen Geiseln sich nun als Juden in den USA von Muslimen besonders bedroht?

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Reisen USA

Unterwegs: Philadelphia

Der erste Computer, beschauliche Parks and Black Guns Matter

Philadelphia ist eine der ältesten Städte der USA. Hier wurde die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung (4. Juli 1776) verkündet und die Verfassung beschlossen. Von 1790 bis 1800 war Philadelphia Nationalhauptstadt und damals die größte Stadt der USA sowie nach London die zweitgrößte englischsprachige Stadt der Welt. Heute ist „Philly“ mit rund 1,6 Millionen Einwohnern die sechstgrößte Stadt der Vereinigten Staaten und unter den größten Städtem die ärmste.

Frauen Porträt USA

Starke Frauen

Margeret McKenny DuPree und ihre ungewöhnliche Berufswahl

Margaret McKenney hatte einen Traum: Sie wollte Bestatterin werden. Bestatter und Prediger seien damals, in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die beiden angesehendsten Berufe in der schwarzen Gemeinde gewesen, erklärt mir ihr Sohn, als ich ihn in dem Bestattungsunternehmen der Familie in North Philadelphia besuche.

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Margeret McKenney DuPree ©privat
Politik USA

Musealisierte Zerstörungsgewalt

Ein Museum in Arizona beherbergt die letzte Titan-II-Atomrakete, die zum Glück nie zum Einsatz kam.

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Titan II-Rakete ©Rebecca Hillauer

Frieden durch Abschreckung. Das war die Maxime während des Kalten Krieges. Die landgestützte Titan II besaß den größten Nuklearsprengkopf, den die Vereinigten Staaten jemals hergestellt haben. Im Titan Missile Museum in Arizona kann man die letzte dieser Raketenstationen besichtigen. Nach Hörfunk nun in der Wiener Zeitung, mit einem Abstecher zu den Schutzbauten der beiden deutschen Staaten während des Kalten Krieges.

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Kultur Politik USA

Schwarze und indigene Amerikaner

Es gibt zwei nationale Feiertage in den USA zu Ehren von Schwarzen, aber keinen zu Ehren der amerikanischen Ureinwohner.

Im Februar ist Black History Month und im November Native American History Month. Damit sind die Gemeinsamkeiten der beiden bedeutendsten Minderheiten in den USA aufgezählt. Im öffentlichen Gedächtnis sind sie im Übrigen durch Gedenk- und Feiertage sehr unterschiedlich vertreten.

Politik Reisen USA

Bahnfahren in den USA

40 Jahre alte Waggons und trotzdem ein Comeback?

Einst waren die USA ein Bahnfahrer-Volk – der Wilde Westen wurde auf dem Stahlross erobert. Aber das ist lange her. Längst fristet das Bahnfahren ein Nischendasein im Land. Die US-Regierung will das ändern und 66 Milliarden Dollar in den Schienenverkehr investieren. Angesichts der steigenden Spritpreise vielleicht gerade zur richtigen Zeit.

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Güterzug hat Vorfahrt ©Rebecca Hillauer
Politik USA

Immer alarmbereit

Atomraketen-Museum in Arizona

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Titan II-Rakete von oben ©Rebecca Hillauer

Frieden durch Abschreckung, das war der Kalte Krieg. Die USA drohten unter anderem mit interkontinentalen Atomraketen vom Typ Titan II. Zum Glück kamen sie nie zum Einsatz. In einem Museum in Arizona kann man die letzte der Raketenstationen besichtigen.

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Dave Harutunian ©Rebecca Hillauer

Einer der Museum-Guides, Dave Harutunian, schob als junger Soldat Dienst in einer der Raketenstationen. Er erzählt, nach dem Kalten Krieg seien alle anderen Titan II-Atomraketen verschrottet worden. Das gleiche tat man mit den Raketen der Sowjets, von denen die meisten in der Ukraine stationiert waren. Eine konnte man dort vor dem Krieg in einem Museum besichtigen.

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Kultur Porträt USA

Der Bourbon-Rabbi

Chaim Litvin in Louisville, Kentucky, zertifiziert koscheren Whiskey und lässt selbst welchen brennen.

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„Bourbon-Rabbi“ Chaim Litvin ©privat

Osteuropäische Juden brachten die Tradition des Whiskey-Brennens mit in die USA. Gebrannt aus Getreide, die Zutaten Wasser und Hefe sind koscher. Wozu muss er dann noch zertifiziert werden?

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