Frauen Kultur Porträt

Als Berlin noch wirklich links war

Die Berliner Filmemacherin Renate Sami ist tot.

Renate Sami ©privat

Renate Sami

Mai 1935 – 24.12.2023

Renate Sami hat die 68er ebenso miterlebt wie das bleierne Deutschland der 1970er Jahre. Und nicht nur miterlebt: Sie engagierte sich in linkspolitischen Kreisen. Sie war nicht nur Filmemacherin, sondern auch Darstellerin und Drehbuchautorin und kannte sich mit Kamera aus.

Porträt Reisen Welt

Klaus Beer und sein Fernwehpark

Vom Bankkaufmann zum Reisefilmer und Friedensbotschafter.

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Klaus Beer ©privat

Vierzig Jahre lang arbeitete Klaus Beer in der Sparkasse im oberfränkischen Hof, doch seine Leidenschaft gehört dem Reisen. Er drehte Reisefilme und schrieb Reiseführer. Aus Kanada brachte er die Idee mit, einen Freizeitpark zu erschaffen mit Ortsschildern aus aller Welt. Sein „Fernwehpark“ steht inzwischen seit fast 25 Jahren für Völkerverständigung und eine friedliche Welt.

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Porträt USA

Der orthodoxe Trans-Aktivist

Wie Rabbi Mike Moskowitz hilft – und die Schattenseiten ausblendet.

Er betet nur in Synagogen, die getrennte Bereiche für Frauen und Männer haben. Trotzdem setzt der Rabbiner Mike Moskowitz aus New Jersey sich für die Rechte von transidenten Menschen ein. Er sieht darin keine Widersprüche zu seinem Glauben noch zur hebräischen Bibel. Für Kritik an biologischen Männern in Frauenräumen, Hormonblockern und geschlechtsangleichenden Operationen hat der Rabbi wenig Verständnis.

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Frauen Kultur Porträt USA

Als deutsche Rabbinerin in Arizona

Die Rabbinerin Anemone Nitzan Stein-Kokin

Die Sicherheitslage für jüdische Gemeinden hat sich auch in den USA deutlich verschlechtert. Anemone Nitzan Stein Kokin spürt das deutlich. Die gebürtige Karlsruherin leitet die konservativ-liberale Masorti-Gemeinde Beth El in Phoenix, Arizona.

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Frauen Muslimische Welt Porträt Welt

DDR-Oppositionelle, Pfarrerin und Gründerin eines „Witwendorfs“ in Nigeria

Die erstaunliche Lebensgeschichte von Renate Ellmenreich

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Renate Ellmenreich ©privat

Obwohl sie nie bei den Jungen Pionieren oder der FDJ war, durfte Renate Ellmenreich als sogenanntes „Arbeiter- und Bauernkind“ in der DDR Abitur machen. Danach studierte sie Theologie und wurde Pfarrerin, eckte aber bei der Stasi an. Sie ging nach Mainz und als Entwicklungshelferin nach Nigeria, wo sie ein „Witwendorf“ gründete. Aktuell unterstützt sie im Norden des Landes ein Wohnprojekt für Witwen und ihre Kinder.

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Frauen Porträt USA

Starke Frauen

Margeret McKenny DuPree und ihre ungewöhnliche Berufswahl

Margaret McKenney hatte einen Traum: Sie wollte Bestatterin werden. Bestatter und Prediger seien damals, in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die beiden angesehendsten Berufe in der schwarzen Gemeinde gewesen, erklärt mir ihr Sohn, als ich ihn in dem Bestattungsunternehmen der Familie in North Philadelphia besuche.

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Margeret McKenney DuPree ©privat
Kultur Porträt USA

Der Bourbon-Rabbi

Chaim Litvin in Louisville, Kentucky, zertifiziert koscheren Whiskey und lässt selbst welchen brennen.

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„Bourbon-Rabbi“ Chaim Litvin ©privat

Osteuropäische Juden brachten die Tradition des Whiskey-Brennens mit in die USA. Gebrannt aus Getreide, die Zutaten Wasser und Hefe sind koscher. Wozu muss er dann noch zertifiziert werden?

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