Natur/Umwelt Politik Welt

Ausnahme vom Tierschutz?

Züchtung und „Nutzung“ von Jagdhunden in Spanien auf dem Prüfstein

Galgo ©quirbachdogs

Die EU-Kommission plant eine Verordnung zum besseren Schutz von Hunden und Katzen als Haustiere. Werden Jagdhunde wie die Galgos in Spanien davon profitieren – oder bleiben die empfindsamen Windhunde weiter vom Tierschutz ausgenommen?

Deutschlandfunk, Umwelt und Verbraucher, 29. Februar 2024
Natur/Umwelt Politik Welt

Europäische Resolution gegen Tiefseebergbau

Das EU-Parlament stellt sich hinter die Forderung von Naturschützern

Abstimmungsergebnis EU-Resolution ©Environmental Justice Foundation

In einer Abstimmung heute hat das EU-Parlament sich deutlich gegen die Pläne Norwegens für einen Tiefseebergbau in der Arktis ausgesprochen. Wissenschaftler und Naturschutzorganisationen warnen vor enormen Risiken, die der Mineralienabbau in der Tiefsee für marine Ökosysteme, Fischbestände und den Kohlenstoffkreislauf der Meere darstellt.

Natur/Umwelt Politik Welt

Gegen das grausame Töten der spanischen Jagdhunde

1. Februar ist Welttag des Galgos. Ein Appell an die Menschlichkeit

In Spanien ist nicht nur der Stierkampf noch immer Tradition. Hier werden auch ausgiebig Windhundrennen veranstaltet. Die Tiere werden von ihren Besitzern gnadenlos ausgebeutet. Und am Ende aussortiert. Im Februar, nach der Jagdsaison, sterben jedes Jahr Zehntausende der einheimischen Galgos einen qualvollen Tod.

Natur/Umwelt USA

Notiz von unterwegs

Somers, Montana: Auch flach kann schön sein.

Am Nordufer des Flathead Lake. Überraschend breitet sich vor mir ein Sandstrand aus, der mich im Kopf ans Meer versetzt. Das Südufer des Sees ist von hier aus nicht zu sehen. Möwen kreischen. Wer die Ausdauer hat, kann am Strand zehn Kilometer bis zum Flathead River spazieren. Die Saison dafür ist allerdings kurz: nur solange der Wasserstand niedrig ist.

Natur/Umwelt Reisen

Notiz von unterwegs

Gedanken auf einem Spaziergang über die Grausamkeit der Natur

Jedes Mal, wenn ich über dieses 80 Hektar große Grundstück laufe, sehe ich Rehe. Sie können so anmutig und dabei im Zickzack springen, um Jägern und Raubtieren zu entkommen.

Warum, kam es mir heute in den Sinn, hat die Natur sie trotzdem betrogen? Und ihnen das weiße Fell am Schwanz gegeben, das sie zum leichten Ziel und zur Beute macht.

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Reh nahe Belgrade, Montana ©Rebecca Hillauer
Natur/Umwelt Reisen

Unterwegs: Montana, Teil 2

Columbia Falls, Glacier Nationalpark und andere Schätze des Nordens

Rund 5300 Einwohner und 60 Kilometer Luftlinie bis zur Grenze mit Kanada sowie eine halbe Autostunde bis zum Glacier Nationalpark: das ist Columbia Falls. Eine beschauliche Kleinstadt am Flathead River, dem Flachkopf-Fluss, mit ansprechenden Läden, Musikkonzerten im Gunsight Saloon und (noch) nicht allzu viel Tourismus. Ich bin trotzdem froh, dass ich fünf Meilen außerhalb wohne, quasi mitten im Wald.

Natur/Umwelt Politik Welt

Spanien: Grünes Licht für Tierquälerei

Tierschutznovellierung erleichtert das Töten der spanischen Windhunde.

Ab dem 29. September 2023 gilt in Spanien eine gesetzliche Neuregelung, die den Galgo, den einheimischen Windhund, vom Tierschutz ausnimmt. Das grausame Töten dieser Hunde am Ende der Jagdsaison wird dadurch noch erleichtert. Dies in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union, die angeblich „westliche Werte“ hoch hält.

Natur/Umwelt Reisen USA

Notiz von unterwegs

Eine erlegte Berglöwin und die Schreie junger Habichte.

Mein letzter Abend am Casino Creek endet spannend: Ich besuche Lee, die nur wenige Minuten entfernt wohnt. Sie erzählt mir eine fast mystische Geschichte: In der Blockhütte, die Lee mit ihrem Grundstück erworben hat, fand sie, an die Wand gespickt, das abgezogene Fell einer Berglöwin. Jagdtrophäe des Vorbesitzers. Lee will der Löwin eine würdige Ruhestätte geben. Fortsetzung folgt.

Im Wald hören wir auch die Schreie von Jungvögeln einer seltenen Habichtart. Lee lockt sie mit archivierten Schreien einer Natur-App an.

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Lee lockt junge Habichte mit einer App an ©Rebecca Hillauer
Natur/Umwelt Politik USA

Tiefseebergbau

Mögliche Schäden müssen mehr berücksichtigt werden.

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Meeresgurke in der Clarion-Clipperton-Zone @DeepCCZ Expedition (NOAA)

Soll man Bodenschätze in der Tiefsee abbauen, obwohl man damit einzigartige Ökosysteme schädigen und ganze Arten auslöschen könnte? Über diese Frage hat die Internationale Meeresbodenbehörde verhandelt. Mehr als 750 Wissenschaftler warnen vor den negativen Folgen.

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