Seit dem Wahltag am 9. August 2020 dauern in Belarus die Proteste gegen den autoritären Präsidenten Alexander Lukaschenko an. Auch das EU-Parlament hat ein Zeichen gesetzt: Der Sacharow-Preis für Demokratie und Menschenrechte 2020 geht an die Opposition in Belarus. In Berlin will der Verein „Razam“ der belarussischen Diaspora eine Stimme geben.
Im Ost-Kongo führen bewaffnete Milizen seit drei Jahrzehnten Krieg gegen die Bevölkerung. Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung. Viele der Frauen werden schwanger und bringen ein Kind zur Welt. Weder ihre Familien noch die Gesellschaft akzeptieren diese Kinder. Sozialarbeiterinnen betreuen Vergewaltigungsopfer und Angehörige.
Das Radiofeature wurde für den Juliane Bartels Medienpreis 2014 nominiert.
Seit 40 Jahren lebt und arbeitet die Schweizer Ordensfrau Lorena Jenal in Papua Neuguinea und kämpft gegen Hexenverfolgungen.
Das katholische Hilfswerk missio in Aachen hat den 10. August zum Internationalen Tag gegen Hexenwahn ausgerufen. Er soll an Christina erinnern, die in Papua Neuguinea der Hexerei bezichtigt wurde – und entkommen konnte. Vor allem Frauen werden beschuldigt, verfolgt und in vielen Fällen gefoltert unt getötet.

Christina und Sr. Lorena ©Bettina Flitner
Auf den Philippinen werden unter Präsident Duterte Drogenabhängige und Kriminelle von Paramilitärs außergerichtlich ermordet. Auch Regierungskritiker fallen dieser Praxis zum Opfer. Unter ihnen sollen auch vier katholische Priester sein. Nun fürchtet eine Nonne um ihr Leben.

Anlässlich des 25. Jahrestags erzählen zwei Künstlerinnen bosnischer Herkunft über ihre persönlichen Erfahrungen. Und, wie sie sie sich künstlerisch mit den aktuellen Entwicklungen in Bosnien-Herzegowina auseinandersetzen.
Sie war eine Ikone der West-Berliner Subkultur, eine Pionierin der Riot Grrrls und Mitglied der Punk-Band „Die tödliche Doris“
Die Multi-Media-Künstlerin Tabea Blumenschein sorgte in den 1970ern und 80ern für Furore. Zum Beispiel auf dem Titelbild für den STERN-Artikel „Frauen, die Frauen lieben“ und mit ihrer Rolle in Ulrike Ottingers Film „Bildnis einer Trinkerin“.


Gordon Hempton ©Rebecca Hillauer
Wo ist es wirklich noch still, wo lässt sich das Rauschen der Bäume hören – ohne dass Flugzeug- oder Autolärm dazwischen dröhnt? Der Amerikaner Gordon Hempton ist der Klangjäger und immer auf der Suche nach Orten, an denen nur die Klänge der Natur zu hören sind. Diese Orte lässt er zertifizieren – und hofft, dass die Menschen dort auch in sich hinein hören.
Radfahren in Los Angeles
Jedes Jahr im Mai ist „Radmonat“ in den USA. In Los Angeles werden dann sogar Fahrräder gesegnet. Denn die Autostadt im Süden Kaliforniens gilt für Radfahrer als das gefährlichste Pflaster in den USA. Zwar soll es bald mehr Radwege geben – doch dieser Plan stößt auf Widerstand.
Peter Boghossian über sein neues Buch „Die Kunst, schwierige Gespräche zu meistern“
Wie kann man ein vernünftiges Gespräch mit jemandem führen, der/die eine radikal andere Meinung hat? In dem aktuellen gesellschaftspolitischen Klima scheint dies fast unmöglich geworden zu sein. Der Philosoph Peter Boghossian und der Mathematiker James Lindsay sehen einen Lösungsweg. Es geht dabei auch um eine bestimmte innere Haltung, die ihrer Ansicht nach für ein produktives Gespräch notwendig ist.
USA: Der Vulkan Mount St. Helens
Vor 40 Jahren brach der Vulkan im US-Bundesstaat Washington aus und verdunkelte den Tag zur Nacht
Es war eine der gewaltigsten Ausbrüche in der Geschichte der Vulkanologie: Am 18. Mai 1980 brach der Mount St. Helens im US-Bundesstaat Washington aus. 57 Menschen kamen ums Leben, darunter der Vulkanologe David Johnston. Nach ihm ist das Johnston-Ridge-Observatorium benannt, das heute in 2500 Meter Höhe gegenüber dem Vulkangipfel liegt und als Besucherzentrum dient.