Frauen Kultur Muslimische Welt

Ani Zonneveld und die Muslims for Progressive Values

Die malaysisch-amerikanische Popsängerin und Imamin vernetzt säkulare Muslime weltweit

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Ani Zonneveld ©privat

Ani Zonneveld aus Los Angeles ist Musikproduzentin, Sängerin und Imamin sowie Gründerin einer Organisation, die sich für einen fortschrittlichen Islam einsetzt. Mit der Dachorganisation Alliance of Inclusive Muslims, die sie ebenfalls initiiert hat, veranstaltet sie vom 17.-19. November einen weltweit ersten Kongress säkularer Muslime in Kenia.

Deutschlandfunk, Tag für Tag, 11. November 2021

Reisen USA

Back in the USA

Ich bin wieder für neue spannende Geschichten in den USA. Dieses Mal starte ich an der Ostküste Richtung Süden und Mittleren Westen.

Kultur Politik USA

Jung und schwarz – und doch kein Fan von Black Lives Matter

Zwei junge schwarze Deutsche wollen nicht wegen ihrer Hautfarbe mit anderen in einen Topf geworfen und zum Opfer stigmatisiert werden.

Nach dem Tod von George Floyd in den USA gingen auch in Deutschland Hunderttausende aus Solidarität mit der Black Lives Matter-Bewegung auf die Straße. Doch nicht alle Menschen mit dunkler Hautfarbe fühlen sich von der Bewegung angesprochen. Im Gegenteil.

Zum Radiofeature

Kultur Porträt

Hartmut Radebold, Pionier der Kriegskinderforschung, ist tot

Der Arzt, Psychiater, Psychoanalytiker und Buchautor galt als „Nestor der deutschsprachigen Psyhotherapie Älterer“. Er wurde 86 Jahre alt.

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Hartmut Radebold ©privat

Hartmut Radebolds Thema waren die generationsübergreifenden psychischen und psychosozialen Folgen von vaterlosen Kindheiten im Zweiten Weltkrieg. Er selbst war 10, als sein Vater fiel. Als Erwachsener stellte er sich nicht nur seiner Vergangenheit, sondern auch den Auswirkungen auf seine eigenen zwei Kinder.

Hartmut Radebold verstarb am 17. September 2021, zwei Tage nach seiner Frau Hildegard, mit der er 57 Jahre verheiratet war.

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Für den WDR erzählte mir Hartmut Radebold seine Erlebte Geschichte. Und für den SWR erinnerten sich zudem seine Frau Hildegard und die Kinder Sabine und Tobias, wie sie ihn als Ehemann und Vater erlebt hatten.

Schatten der Vergangenheit, SWR2 Tandem, 21. August 2013

Frauen Muslimische Welt Politik

Frauen gegen Taliban

Frauen in Afghanistan gehen für ihre Rechte auf die Straße. Sie fordern: keine Anerkennung und keine Gelder für die Taliban.

Besonders dramatisch ist die Lage in Afghanistan für Frauen, die berufstätig sein konnten, studiert und keinen Niqab getragen haben. Auf Initiative der gebürtigen Iranerin Mina Ahadi wollen Aktivistinnen ein weltumspannendes Netzwerk gegen die neuen Machthaber in Kabul aufbauen. Und die Frauen vor Ort in ihrem Widerstand unterstützen.

Frauen gegen Taliban, ORF/Ö1, 15. September 2021
Politik USA

„Ideologie statt Ideen. Deshalb verlasse ich meine Universität“

Offener Brief des Philosophieprofessors Peter Boghossian

Ein Jahrzehnt lang lehrte Peter Boghossian Philosophie an der Portland State Universität im US-Bundesstaat Oregon. Auf Deutsch erschien sein von mir rezensiertes Buch „Die Kunst, schwierige Gespräche zu meistern“ (2020). An der Universität kämpfte er nach eigenen Angaben gegen zunehmende Denkverbote. Dafür sei er bespuckt und schikaniert worden. Nun hat er gekündigt. In einem offenen Brief erklärt er, warum.

Muslimische Welt Politik USA Welt

20 Jahre Kampf gegen den Terror: Lehren aus 9/11

Ein Sammelband zeigt Fehler auf und nennt Gründe für das politische Scheitern gegen Terror und legalistischen Islamismus.

20 Jahre Antiterrormaßnahmen haben enorme militärische Ressourcen verbraucht – bei recht mäßigem Erfolg. So das Fazit der Herausgeberinnen Sandra Kostner und Elham Manea. Der Grund: Die Maßnahmen zielten auf die Symptome, also Terror und Gewalt, und ließen die ideologische Grundlage des Terrorismus außen vor: den Islamismus. Und mit ihm den legalistischen Islam, der sein Ziel – den Islam durchzusetzen – mit Worten und Infiltration verfolgt.

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Muslimische Welt Politik Welt

Muhammad Ali, die Mauren und der muslimische Sklavenhandel

Zum Welttag der Abschaffung des Sklavenhandels am 23. August: In Afrika handelten auch Afrikaner und Araber mit Menschen.

Der Boxer Cassius Clay (1942-2016) konvertierte 1964, zu Zeiten der „Rassentrennung“ in den USA, zum Islam und nannte sich fortan Muhammad Ali. „Clay“ sei ein „weißer“ Name und der eines Sklaven, sagte der damals 22-Jährige zur Begründung. Ob Muhammad Ali je wusste, dass es in Afrika einen muslimischen Sklavenhandel gegeben hatte? Mit dem auch seine eigenen Vorfahren nach Amerika gekommen waren. Hätte Cassius Clay mit diesem Wissen Muslim sein wollen?

Meine Radiofeature von Anfang dieses Jahres beleuchten die politischen, sozialen und theologischen Aspekte jenes Kapitels der Geschichte. Zudem habe ich in der Literatur ein berührendes Zeugnis gefunden: