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100 Jahre Windhundrennen #2

In London und Manchester demonstrierten Tierschützer für ein Verbot von Hunderennen.

Protestmärsche in London und Manchester für ein Verbot

In London protestierten natürlich mehr. In Manchester, der Geburtsstadt der Hunderennen, zogen Tierrechtler jedoch bis zur „Nummer10 Nord“, dem zweiten Amtssitz des neuen Premierministers Andy Burnham.

Protestmarsch in Manchester ©Rebecca Hillauer

Bilder aus Manchester

Für mich bietet die Veranstaltung die Gelegenheit, endlich Interviewpartnerinnen und Aktivisten persönlich kennenzulernen

Schnell noch ein Bild mit Windhunddame Rosy… dann geht’s los. Quer durch die Stadt – mit dem immer wieder erneut wiederholten Slogan „Du wettest – sie sterben“ und in fürsorglicher Begleitung der Polizei.

Der Protestmarsch endet vor dem Heron Haus alias der Außenstelle „Nummer 10 Nord“ (No10 North), die der neue Premierminister Andy Burnham gerade erst am 24. Juli als seinen zweiten Amtssitz eingerichtet hat. Burnham war zuvor Bürgermeister der Metropolregion Manchester. Hier will er nun an einem Tag pro Woche seinen Amtsgeschäften nachgehen. Dies soll seinem erklärten Ziel dienen, Entscheidungsgewalt von London und Westminster in die Regionen zu verlagern.

Quer durch die Stadt – mit dem immer wieder erneut wiederholten Slogan „Du wettest – sie sterben“ und in fürsorglicher Begleitung der Polizei.

In London begannen die Tierrechtler ihren Protest noch vor dem eigentlichen Marsch, indem sie 161 Hundeleinen so auslegten, dass sie die Zahl „161“ bildeten So viele Hunde verloren im Jahr 2025 auf britischen Rennbahnen ihr Leben. Die Zahl ist von dem Britischen Windhunde-Rennverband Greyhound Board of Great Britain (GBGB) veröffentlicht worden und entspricht einem Anstieg von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2024. Am Parliament Square hielten die Protestierer die Hundeleinen demonstrativ in die Höhe und legten sie anschließend zu einem einzigen großen Haufen zusammen – als Zeichen des Gedenkens an die verlorenen Leben.

Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 hätten Rennbahn-Beobachter 798 Stürze von Windhunden auf englischen Rennbahnen registriert – das sind mehr als vier pro Tag, schreibt Animal Aid, das britische Äquivalent zum Deutschen Tierschutzbund, auf Facebook Ein Videoclip zeigt einige dieser Unfälle, die für etliche Windhunde auch den Tod bedeuteten. „Jede Rennbahn hat einen Gefrierschrank für die toten Hunde“, steht auf dem Poster eines Demonstranten in Manchester.

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