Kultur Porträt

Der „Vater der Hamburger Bluesszene“

Abi Wallenstein, der „Vater der Hamburger Bluesszene“ wird 80.

Der Bluesmusiker Abi Wallenstein wird 80.

Geboren wurde Abi Wallenstein am 8. Dezember 1945 in Jerusalem als Sohn deutscher Juden, die in der Nazi-Zeit emigriert waren. Seit 1960, als die Eltern nach Deutschland zurückkehrten, lebt er hier. Fast so lange zählt er zu den europäischen Blues-Größen.

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Abi Wallenstein ©Ellen Coenders

Als vermutlich einziger namhafter europäischer Bluesmusiker pflegt Abi Wallenstein nach wie vor mit Leidenschaft die besondere Herausforderung und das „Freiheitsgefühl“ als Straßenmusiker – und das trotz eines noch immer vollen Tour-Kalenders. Außer mit anderen Gräößen der deutsche Bluesszene spielte Wallenstein im Vorprogramm zahlreicher Stars wie Joe Cocker, Daniel Lanois, Robben Ford, Georg Thorogood, Johnny Winter und Fats Domino.

Am 15. Dezember lädt Abi Wallenstein zu einem BIG BIRTHDAY CONCERT in seiner Heimatstadt Hamburg ein. Das Konzert soll eine Art BLUES REVUE werden, wie es sie etwa im Apollo Theatre in New York schon früher gab: wechselnde Besetzungen, kleine und größere Acts, Musiker und Musikerinnen, die zum Teil noch nie miteinander spielten. Diverse Formationen präsentieren ihre Versionen vom „Good Rocking Blues & Boogie Woogie“.

Abi Wallenstein ©Kay Winter

Auf Wallensteins Homepage heißt es:

„Auf der Bühne der FABRIK mit mehr als 50 Musikerinnen und Musiker, mit denen ihn nach eigenen Worten eine lange, intensive und bereichernde Freundschaft verbindet. Und mit denen ich über die Jahrzehnte eine: Long And Winding Blues-Road gereist bin. So eine Blues-Reise hat einfach keinen Abschluß, es gibt keine Endstation. Wir entdecken immer neue Facetten des Blues. Sind immer wieder aufgeregt und gespannt auf ein neues Publikum.“

Abi Wallenstein

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