Spanien: Trotz Protesten fand der „Toro Júblibo“ statt.
Die spanische Tierschutzpartei PACMA hatte gegen die Durchführung des „Feuerstiers“ Beschwerde eingelegt. Vergeblich. Das barbarische Ritual fand gestern Nacht im spanischen Medinaceli statt – zwei Stunden Agonie des Stiers.

Gestern um 23 Uhr Ortszeit: Ganze zwanzig Minuten vergingen, bis die Männer in der Arena in Medinaceli das Feuer überhaupt entfachen konnten. Während dieser Zeit war der Stier mit dem Kopf an dem Pfosten in der Mitte des Platzes festgebunden – zur Beweglosigkeit verdammt, in Angst und Panik vor dem, was mit ihm geschah.
Tierschützer hatten um 18 Uhr auf dem Marktplatz gegen das Spektakel protestiert. Mitglieder der spanischen Tierschutzpartei PACMA sowie der Tierschutzorganisationen Anima Naturalis Espana und Cas International filmten später die Tortur. „Der Stier versuchte unaufhörlich, seinen Kopf in den Schlamm zu graben, um die Flammen zu löschen, während Umstehende sie mit Fächern am Lodern hielten“, schreibt PACMA auf Facebook.
Eine Tierrechtlerin hat auf Facebook die Gesichter der zwei Männer gepostet, die den Feuerstier 2025 autorisiert haben sollen.